Sonntag, 8. Januar 2012

Einkaufsbummel - shopping tour

Bin nun schon fast drei Wochen in Tokyo und immer noch nicht pleite. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Also auf von Aoyama nach Shibuya und Harajuku um ein wenig Geld in die Geschäfte zu tragen, etwas typisches soll es sein, ein Kimono, besser eine Yukata, ein ähnliches Modell, aber aus Baumwolle und ungefähr zehnmal preiswerter. Stelle dann aber fest, es ist gar nicht so einfach, einen zu finden. Es gibt hier viele tolle, teure, hippe, schöne Geschäfte mit tollen, teuren, hippen, schönen Sachen, aber nichts traditionelles. Hmm! Vielleicht das Internet? Gerade will ich aufgeben, da finde ich einen kleinen Laden, so klein, das nur zwei Kunden zur selben Zeit hineinpassen und auch nur dann, wenn die Verkäuferinnen solange draußen warte. Aber hier gibt es eine unglaublich große Auswahl an Kimono, Obi (breiter Gürtel, mit dem der Kimono gebunden wird), Yukata (s.o.), Geta (Flipflops aus Holz), Zori (Flipflops mit Keilabsatz), Tabi (Socken, passend zu den oben beschriebenen Flipflopvarianten), Chanchanko (gefütterte Kimonojacke, wird zu Haus getragen) und vieles anderes mehr.
Also kaufe ich reichlich ein und begebe mich dann nach Harajuku, um mal dort gewesen zu sein...



















Now I´m already for nearly 3 weeks in Tokyo and still not broken, no idea how this could happen. So I´m on my way from Aoyama to Shibuya and Harajuku to put some money in cash registers, something typical shall it be, a Kimono, or better a Yukata, a similar subject, made of cotton, and ten times less expensive. Than I realise, not that easy to find. There are a lot of great, expensive, hipp and beautiful shops with loads of great, expensive, hipp and beautiful stuff in, but nothing traditional. Hmm! Maybe at the net? Just when I thought of giving up I found a very small shop, that small that only two customers can enter at the same time and only if the shop assistance wait outside than. But they have a huge amount of Kimonos, Obi (broad belt to tie the Kimono), Yukata (see above), Geta ( wooden thongs), Zori (thongs with wedge),Tabi (socks for the thongs), Chanchanko (padded Kimono jacket, worn in the house) and many more things.
So, I do the shopping and than I go to Harajuku, just to have been there....

Freitag, 6. Januar 2012

Am Hauptbahnhof und anders wo - At the Central Sation and somewhere else

Nun habe ich den Garten verlassen und finde mich wieder in einem, zugegeben wohlgeordnetem Dschungel aus hohen Häusern und breiten Straßen. Manche von den Neubauten tragen Fassaden, die aus den letzten 20 Jahren des 19.Jh. stammen, zum Beispiel die National Bank und ein Verwaltungsgebäude, dessen genauere Bestimmung ich nicht ermitteln konnte und da ist der dann, das Ziel meiner Bestrebungen: der Hauptbahnhof: eines der ersten Gebäude, die in Tokyo im westlichen Stil erbaut wurden, nachdem Vorbild des Amsterdamer Bahnhofs. Äääähm, wo ist er jetzt? Da? Nee, ne? Auch hier hat wieder ein Christo-Jünger zugeschlagen, hier wird gebaut und zwar sehr umfangreich. Man betrachte auf den Bildern Original und Fälschung.
Trotz Baumaßnahmen, alle Züge fahren und ich nehme die U-Bahn und sehe noch mal nach dem Tokyo Tower und dem Shiba Park und den Souvenirläden.












Now I left the garden and find myself in a jungle, to be true in a well organized one, of skyscrapers and broad streets. Some of the new buildings have frontages made in the last 20 years of the 19th century, for instance the National Bank and anonther administration building wich exact pupose I couldn´t find out and than is there the Central Station, the first building in Tokyo made in western style, after the model of the Amsterdam Centraal. Eeeeer, where is it now? There? Oh, no! Even here some Christo votaries have been activ, here is construction under work. Please see the pictures for original and fake.
No matter how much building work there is, all the trains are going and I take the Metro for the Tokyo Tower again and Shiba Park and the souvenirshops.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Der kaiserliche Garten - The imperial garden

Der Kaiser hat sein Haus nun wieder der Öffentlichkeit verschlossen, am 23.12. dürfen dann alle wieder nachsehen, ob es noch aussieht, wie im letzten Jahr. Zugänglich ist der Bereich, der östlicher Garten genannt wird. Ein riesiges Areal, dominiert von vielen, offenbar planlos verteilten 6 bis 8 Meter hohen Festungsmauern. Aber dieses Gebiet war in der Edo Zeit einmal der größte Palst der Welt und die zahlreichen Mauerreste künden noch davon. Ein großer Teil des Palastes brannte 1873 ab, von der einstmals riesigen Anlage ist heute nur noch der jetzige Kaiserpalast erhalten.
Ich betrete den Garten durch das Otemontor, welches zur Hälfte in Bauplanen gehüllt ist und saniert wird. Vorbei geht es an den drei erhaltenen Wachhäusern, in denen Samurai des Shogun stationiert waren und rund um die Uhr Dienst taten, und besonders wachsam waren, wenn einer der Daimyos, ein örtlicher Fürst mit Gefolge auf Befehl des Shogun seinen Wohnsitz für eine Weile nach Edo verlegen musste.
Weiter über interessant bepflanzte Terrassen mit einer Wehranlage, vorbei an einem Bambusgarten, umrunde ich eine enorm große Rasenfläche, die winterlich trocken ist, aber in einem satten strohgelb leuchtet, sehe einem steinernen Keller, der als Tresor dienen konnte, wenn Gefahr im Verzug war, vorbei an der Stelle, wo sich früher der Korridor befand, in dem die Geschichte von den 47 Ronin ihren Anfang nahm, erreiche ich das Tenshudai Donyon, von dem nur noch die Grundmauern stehen. Einst 58 Meter hoch, das größte seiner Art, welches je in Japan bebaut wurde. Hier habe ich einen Überblick über fast den gesamten Garten, vor allem über die riesige Rasenfläche , auf der einst das Honmaru Goten, eine ausgedehnten Palastanlage stand, die während der Meiji Restauration abgerissen wurde.
Von dort aus gehe ich weiter am Musikpavillion vorbei und an den Gebäuden, die das kaiserliche Archiv beherbergen und gelange zur Kirschblütenallee, ein gewundener Pfad zwischen hohen Festungsmauern von alten Bäumen gesäumt, und hier kann man schon die ersten neuen Knospen erahnen.
Es gibt auch noch ein altes Teehaus und sehr nett: kleine Häuschen, die als Ruhehäuser ausgewiesen sind, in denen man auf niedrigen Bänken sitzen und verschnaufen kann.
Ich verlasse den Garten wieder am Otemontor und da ich historische Gebäude mag, will ich jetzt den Bahnhof von Tokyo sehen.































The emperor had closed his house for the public again until the 23rd of december, than all the people can come again and look if everything looks the same like last year. Approachable is the area called the eastern garden. A huge realm dominated by large stone fortification walls, 6 til 8 metres high, apparent haphazerd placed. But this was in Edo period the largest palace on earth and those stone wall do witness that. The biggest part of the palace burned down in 1873 and what remains is today called the Emperor Palace.
I start with the Otemon gate, wich is wrapped in a tarp under reconstruction, I pass three obtained guard houses, where the Samurai of the Shogun were stationed, doing duty in shifts around the clock, esp. when one of the Daimyos and his entourage came by command of the shogun to take their abode in Edo  for a while.
And passing interested planted terraces with defent houses on it, as Bamboo garden, a stone cellar, wich can be used as safe if there is danger in delay, I circuit an enormous grass field, winterly dry but in a luscious straw yellow, meeting the place where once the corridor had been where the tale of the 47 Ronin began, I come to Tenshudai Donyon, where onla the base still stands. Once 58 metres high, the biggest donyon ever build in Japan. From there I got a good view over the most parts of the garden, esp. over the large lawn, where there was Honmaru Goten, a vast palace complex, wich was demolished during Meiji Restauration.
From there I go around the Music Pavillion and see a building wich host the imperial archives and than I reach the cherry lane, a winding path between high stone walls lined by old trees and one can already see the beginning of new buds.
There is also an old Tea House and very small rest house, to sit down inside, very nice.
I do leave the garden at Otemon gate and because I like historical buildings I would like to see the station of Tokyo now.