Dienstag, 24. Dezember 2019

Okinawa - Naha - Markthalle und Hafen - Market Place and Harbour

Ich bin zurück von meinem Ausflug in die Umgebung und nach einer kurzen Zugfahrt den Hügel hinab auch gleich wieder in Zentrum der Stadt, hier ist alles eher klein und übersichtlich, ich kann später dann zum Schiff laufen, ein kurzer Spaziergang.
Aber zuerst muss ich mal einen Kaffee trinken und da Halloween vorbei ist, beginnt hier in Japan sofort und gnadenlos die Weihnachtssaison; also sitze ich bei 29° C im Schatten mit einem kalten Kaffeegetränk aus der Weihnachtsedition meines bevorzugten Kaffeerösters. Ich mag mein Leben.
Ich finde Naha sehr vertraut und bin noch nicht ganz dahinter gekommen, warum. Die Markthalle ist eher beliebig und könnte an vielen Orten stehen, und vielleicht ist es genau das, ähnliche Dinge könnte ich auch in Berlin kaufen, oder auch auf Zanzibar, eine Mischung aus Südsee und orientalischem Flair, etwas, das so typisch ist für alle Hafenstädte, die ich besucht habe. Und die Menschen hier sind anders, ihnen fehlt die steife Höflichkeit der Japaner. Bin ein bisschen traurig, dass wir unsere zweite Okinawa-Anreise ausfallen lassen müssen.
Ich mache mich langsam auf den Heimweg, das Schiff legt um 17 Uhr, ich muss noch durch die Einwanderungsbehörde, um mein Visa stempeln zu lassen, damit bei der nächsten Einreise klar ist, ich habe das Land ordnungsgemäß verlassen.
Ich steh an der Reling mit vielen anderen Reisenden und wir beobachten, wie die Angestellten zögerlich das Hafengebäude verlassen, den Ort mit dem kostenlosen Internet, ihrer Möglichkeit mit Familie und Freunden auf der langen Reise in Kontakt zu bleiben und nun wird vom Kapitän darauf hingewiesen, dass alle, die noch nicht ihren Ausreisestempel haben, bitte umgehend zu den Mitarbeitern der Immigrationsbehörde gehen müssen. Diese Aussage wird noch oft wiederholt und hier merke ich, dass ich mit zum Teil sehr alten Leuten reise. Anschließend werden ein Dutzend Namen aufgerufen und die Kabinenstuarts aufgefordert, die Reisenden zu begleiten. Einige der älteren Leutchen waren eben der Ansicht, da sie nicht von Bord gegangen sind, brauchen sie auch keinen Stempel. Die Behörde sah das anders, schließlich sind sie ja vorher in Japan an Land gewesen. Ja, ja, kein Problem, aber heute waren wir ja den ganzen Tag auf dem Schiff. - Sie müssen trotzdem einen Stempel haben! - Nein, nein, wir waren ja nicht draußen. Irgendwann sehen wir dann die Behördenmitarbeiter zügig das Schiff und den Hafen verlassen und wir warten noch auf Leute, die zu spät sind. Also warten die Mitarbeiter vor dem Hafen auch. Endlich sind alle da und wir können los, aber können wir nicht, die Einfahrt zum Hafen ist vollgestellt, mit Schiffen, also abendlicher Stau sozusagen. Aber irgendwann schwimmen wir doch und morgen sind wir in Taiwan. Ich war noch nie in Taiwan. Bin schon aufgeregt.
English version below

































I´m back from my tour in the nearby neighbourhood and after a short ride by train hill down I´m in the city centre. Everything is quite small here and later I can have a short stroll back to the ship.
But first I want a coffee and because Halloween is gone here in Japan the Christmas season kicks in, instantly and merciless, that makes me sitting a 29° C in the shadow with a cold coffee out of the Christmas edition of my favorite coffee provider. I love my life.
Naha seems so familiar to me and up to now, I can´t figure out, why. The market hall could be found  be everywhere and maybe its exactly that. I could buy those things in Berlin too, or in Zanzibar, a kind of mixture of South Pacific things and Oriental flair, some thing typical for many port towns I visited. The people here are different too, they lack the stiff politeness of the Japanese. I´m a little bit sad, that we have to skip the second place of Okinawa we ought to visit.
I´m going back to the ship, we leave at 5pm and I must see the immigration office before to get my stamp that I left the country legally.
Now I´m standing with many others railing and are watching the staff leaving the harbour building unwillingly, the place with the free WiFi, the only way to keep in touch with family and friends at home during their long journey and the captain announces, that everyone, who hasn´t see the immigration office yet, must hurry up. This announcement will be repeated a few times and I realise that I´m traveling with some real old persons. Suddenly a dozen names were called and the stuarts got order to accompany those people to the clerks, but they didn´t want, because they didn´t left the boat today. - Yes, but you a stamp in your passport anyway. - No, no, young man, this is not right, I don´t need to go. - But you left the boat in Fukuoka. - Yes, but not today. A while later we see the clerks leaving the ship and the port and then we learned someone is still out on shore leave, so the clerks are waiting in front of the port and we on board. Finally, everything is sorted and we can leave the harbour, but can´t, the entry is blocked, many waiting vessels there, early evening rush hour, kind off. But then we are swimming are tomorrow it will be Taiwan. Never been there before. I´m already excited.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen